In Deutschland gibt es viele Zehntausende Menschen mit Lähmungen, von mild bis schwerstgelähmt. Im schlimmsten Fall sind alle Verbindungen zwischen Gehirn und Muskeln getrennt. Das führt zu einem Situation das man seine Wünsche nicht mehr kennbar kann machen (Locked-In Syndrom, LIS).

Am Hirnforschungszentrum „Brain Center Rudolf Magnus“ an der Universitätsklinik Utrecht wurde das Utrechter Neuroprothese Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Nick Ramsey Ende 2013 ins Leben gerufen. Die Universität Utrecht ist die größte Universität in den Niederlanden, und hat einen Schwerpunkt in den Biowissenschaften. Sie zählt zu den besten 15 Universitäten Europas. In diesem Projekt wird untersucht ob Menschen mit LIS mit Hilfe eines Computers kommunizieren können würden. Die Wissenschaftler haben ein Möglichkeit entwickelt das Gehirn direkt, ohne Muskeln, mit einem Computer zu verbinden. Mit einem Neuroprothese könnte man einen Mausklick machen oder einen Ja/Nein-Schalter bedienen, nur mit Gedanken. Wie gut das funktioniert wissen wir erst wenn wir die Prothese bei einige Teilnehmer implantiert haben.

In unterstehendem Film erläutern wir wie die Utrechter Neuroprothese funktioniert.

 

Das Gerät umfasst zwei Teile: ein Teil innerhalb des Körpers und ein Teil außerhalb. Das Teil innerhalb hat unter Anderen vier Elektrodenstreifen, die mittels kleine Löcher in der Schädel implantiert werden. Die Elektrodenstreifen sind mit einige Drahte verbunden mit einem Sender. Der Sender ist so groß wie ein Herzschrittmacher und wird unter den Haut im Brust platziert. Der Sender hat eine Batterie mit einem Lebensdauer der ausreichend ist für den Dauer des Projektes, das heißt ein Jahr. Wenn die Batterie lehr ist wird auf Wünsch den Sender ersetzt während einer kleinen Operation. Der Lebensdauer der neuen Batterie ist 3 bis 5 Jahre, weil wir kein extra Untersuchungen mehr machen.
Das Teil außerhalb des Körpers besteht aus eine Antenne, eine Empfänger und einen Computer. Die Antenne soll nah am Sender, außerhalb der Haut, getragen werden. Die Antenne wird darum zum Beispiel in einer kleinen Tasche eines T-Shirts getragen. Die Empfänger, mit einem Draht mit der Antenne verbunden, sendet die Hirnsignale zum Computer, der die Signale übersetzt nach Mausklicks. Mit diesen Mausklicks wird ein Hilfsmittel gesteuert, das im Normalfall mit einen Drucktaste gesteuert wird, zum Beispiel ein Buchstabiermaschine. Mit diese Hilfsmittel erwarten wir das ein Teilnehmer, mit Gedanken und Hirnsignale, kommunizieren kann. Auf Sicherheitsgründe darf die UNP nur benutzt werden für Kommunikation, die Wissenschaftler können aber eventuell andere Möglichkeiten genehmigen.

Gehirn-Computer Schnittstellen

Gehirn-Computer Schnittstellen

Ein Gehirn-Computer Schnittstelle ist ein System daß Hirnaktivität mißt und weiterleitet an einen Computer. Dieser Computer kann diese Aktivität übersetzen auf benutzbare Information, zum Beispiel um ein einfaches Textverarbeitungsprogramm zu benutzen.

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Die Utrechter NeuroProthese

Die Utrechter NeuroProthese

Die Utrecht NeuroProthese ist ein Gehirn-Computer Schnittstelle. Wir untersuchen ob Menschen mit dem Locked-in Syndrom mit diesem Hilfsmittel kommunizieren könnten.

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Über uns

Über uns

Die Utrecht NeuroProthese wird entwickelt im Universitätsklinik UMC Utrecht. Hier arbeiten Spitzenarbeiter in Versorgung und Forschung zusammen.

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